Ob’s stürmt oder schneit, – wir wollen raus!

Halbzeit für unseren P-Wurf: – wenn die Babies ausgeschlafen sind, geht’s raus an die frische Luft, da gibt’s kein Halten mehr. Selbst bei Schneegriesel und spätnachts mit Flutlicht- draußen wird immer eine Runde getobt,- waschechte kleine Briards sind keine Warmduscher!

Danach bibbern sie allerdings noch eine ganze Weile erbarmungswürdig im Wintergarten, dann muss Urgroßtante Djamba als Wärmflasche herhalten und die lässt sich nicht lange bitten. Auch Oma Schnuppe schaut jetzt schon mal bei den Enkelchen vorbei, interessiert sich aber mehr für Futterreste oder das herumliegende Spielzeug. Wenn die Babies dann bei ihr die Milchbar ansteuern, sucht sie mehr der weniger würdevoll und möglichst ohne größeren Gesichtsverlust das Weite.

Minna schleppt jetzt aus rein pädagogischen Gründen schon einmal ihren Pansenkeks ins Gehege und verspeist ihn dort ganz allein und genüsslich vor den Augen der staunenden Kinderschar. Ein paar besonders gierige Mäuler haben bereits eine erste wichtige Lektion gelernt: Wenn Mama „Nein“ sagt,- heißt das auch „Nein“.

Ansonsten erweitern wir ständig den Außenbereich und haben „Open house“. Wir sind froh, dass unsere künftigen Welpenbesitzer das Chaos so unkompliziert mitmachen, – es wird halt schon mal enger im Welpenzimmer, manche wissen auch schon wo die Kaffeemaschine steht oder wo die Häufchen entsorgt werden. Die Babies genießen augenscheinlich die vielen streichelnden Hände und probieren gerne auch schon ihre nagelneuen Zähnchen an Hosen, Zehen, Nasen und Ohren aus. Für uns immer wieder schön zu sehen, wie sehr sich alle auf ihr neues Familienmitglied freuen und sich auf den großen Tag vorbereiten, egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene,- die Spannung steigt, welcher Welpe wohl am besten zu wem passt und die Vorfreude ist groß.