Djamba

Ihren elften Geburtstag durften wir in Dänemark feiern, wir freuen uns, dass unser „Oldie“ noch so topfit ist und  hoffen, dass sie noch lange den Hilfssheriff im Rudel spielen kann. Noch merkt man ihr das Alter kaum an, toi, toi, toi!

Doch mal wieder an die Nordsee

Haben uns getraut, unseren abgesagten Nordseeurlaub vom letzten Jahr doch noch nachzuholen, – mit dem Wohnmobil nach Westjütland, unser Häuschen dort lag noch einsamer als unser Zuhause im schönen Vogelsberg und auch am Strand war so gut wie gar nichts los. Um so spannender für unsere Wuschel,  endlich mal wieder den Küstenschwalben hinterzuflitzen, -sie hatten einen genauso erholsamen Urlaub wie wir. Den in anderen Jahren üblichen Städtetrip nach Hamburg, Lübeck oder Lüneburg haben wir uns diesmal gespart, aber so  ein kleiner Tapetenwechsel und eine Brise Meeresluft tat gerade in diesem Jahr mit all seinen Herausforderungen richtig gut. Wir sind dankbar für diese  entspannten zwei Wochen und  nun bestens gewappnet für  die dunkle Jahreszeit. Werde versuchen, die Homepage wieder aktueller zu halten, habe es bisher nur geschafft, zumindest  die Bilder von  Odilchen’s  niedlicher Fußballmannschaft einzufügen, – siehe unten.

Der Abschied naht

bald heißt es Köfferchen packen  für die Rasselbande bei Kirstin, Odilchen’s Kinder verlassen demnächst den Hof und ziehen in ihr neues Zuhause. 

Auf dem wunderschönen Foto von Jutta Stegers sind sie noch einmal  alle gemeinsam  zu bewundern mit der stolzen Mama und ….?

Finde den Fehler…

Die Bilder musste ich einfach klauen!

Jutta Stegers hat die kleine Fußballmannschaft  bei ihren Besuchen in Kirstins Welpenzimmer wie immer professionell in Szene gesetzt. Liebe Jutta, Danke, dass ich sie hier einmal zeigen  darf! Noch mehr freut mich, dass demnächst so ein kleines Weidenwald-Enkelkind bei dir und Fleurie einziehen darf. Freue mich schon auf die Fotos…

Rückschau auf 19 spannende, bunte und intensive Jahre Hundezucht vom wilden Weidenwald

 

Eigentlich wollten wir die 20 mit einem letzten Wurf von Minna noch vollmachen, aber irgendwann ist es auch mal gut. Den für dieses Jahr geplanten Wurf mussten wir aus gesundheitlichen Gründen verschieben, aber auch wenn wir in dieser Hinsicht hoffentlich „übern Berg “ sind, wird uns Corona leider wohl noch länger begleiten.

Ein offenes Haus mit vielen Besuchern hat bei uns zur turbulenten Welpenzeit immer dazugehört. Daher haben wir uns entschieden, dass es nicht unbedingt eine runde Zahl sein muss, um Abschied zu nehmen von der  Wurfkiste.

Mein Mann hat sie selbst gezimmert und in ihr haben unsere wunderbaren Hündinnen- jede auf ihre Art besonders und irgendwie genial –  vielen Welpen das Leben geschenkt. 16 Briard- und 4 Schapendoes-Würfe haben wir gemeinsam mit unseren Hündinnen aufgezogen,-  unterschiedliche Wurfgrößen von groß, normal bis übersichtlich,  zwei Einzelkinder waren auch dabei.

Ich habe die Würfe geplant, einen vielversprechenden Bräutigam gesucht, verworfen, neu gesucht und endlich gefunden, Köfferchen gepackt und Gewehr bei Fuß gestanden für den Aufbruch zur Hochzeitsreise,- die Terminplanung diktierte immer der Hormonstatus der Braut.

In den Monaten vor dem Wurftermin hieß es noch die geeigneten Bewerber für die Hundekinder aus der  Besucherschar herauszufiltern. Es folgten endlose „Fachgespräche“ über Hunde überhaupt, die Rassen Briard und Schapendoes im Besonderen, lange Nachmittage mit viel Kaffeetrinken, Kuchen essen, Hundekraulen. Fragen zu Erziehung, Pflege und Gesundheit mussten gestellt und beantwortet werden bis die richtigen Hundeeltern für den künftigen Wurf beisammen war.

Die Geburten waren jedes Mal ein intensives und berührendes Erlebnis, meistens ohne größere Komplikationen, trotzdem immer mit viel Anspannung und Sorge um die Hündin verbunden, es gab zwei Kaiserschnitte, einige Totgeburten und auch zweimal Welpen, die es nicht geschafft haben.

 

Beeindruckend, so ein winziges Wesen in der Hand zu halten- im Wissen, dass daraus einmal ein beeindruckend großer Briard werden kann.

 Auch immer wieder beglückend, welches Vertrauen unsere Hündinnen uns während der Geburtsphase geschenkt haben und wie gut der Mutterinstinkt im Rudel funktionierte. In der Welpenphase bekam die jeweilige Mutterhündin automatisch den Status einer Königin

und alle anderen Mädels – alt und jung-haben sich darum gerissen, bei der Aufzucht mitzuhelfen. Teamwork eben!

Nach den kuscheligen ersten Welpenwochen folgte dann die wunderbar trubelige, oft chaotische Zeit mit gefühlt tausend netten Besuchern, die sich die Klinke in die Hand gaben. Eine bessere Sozialisation auf Menschen kann es für Welpen gar nicht geben.

Diese letzten 5 Wochen waren bis obenhin gefüllt mit  Füttern, Wiegen, Häufchen entsorgen Waschen, Putzen, Welpenausflüge organisieren, Welpengehege  sukzessive erweitern, immer neue Spielmöglichkeiten schaffen, Welpenbroschüre überarbeiten, Tierarztbesuche, Wurmpaste verabreichen, Durchfallpanik, Beratungsgesprächen mit den künftigen Hundeeltern,  EU-Untersuchung (uff!), Wurfabnahme, viel Kopfzerbrechen vor der Zuteilung der Welpen und, und, und….

Am wichtigsten  war uns dazwischen, immer wieder möglichst viel private Zeit abzuzwacken für exklusives Spielen, Erziehen und Kuscheln, immer in dem Bewusstsein, dass der Abschied in immer größeren Schritten naht.

Abschied bedeutete nach neun turbulenten Wochen erst einmal – endlich wieder  Zeit für das übrige Rudel, ein bißcher normalen Alltag mit geregelten Mahlzeiten und morgens Zeitung lesen, freie Bahn und nicht ständig über Gitter steigen müssen, und, und, und,-  aber natürlich auch der dicke Kloß im Hals bei der Übergabe, die Hoffnung und Sorge, ob wir den/die richtigen Menschen für genau diesen  Welpen ausgesucht haben. Eine Verantwortung, die mich immer belastet hat. Nicht immer, aber meistens habe ich richtig gelegen mit meiner Einschätzung. 

 

Daher wichtig auch die ersten Treffen, um zu sehen, wie die Passung ist und wie die Welpen sich in ihrer Familie eingelebt haben. Mit kleineren Korrekturen und Hilfestellungen in Sachen Erziehung und Pflege  – nicht nur bei den Anfängern – konnten wir meistens aushelfen und die Resonanz auf die getroffene Auswahl war durchweg positiv- sprich: niemand wollte bisher seinen Welpen umtauschen.

 

Wir haben immer versucht, für unsere Hundebesitzerfamilien da zu sein,  wir fanden es schön, wenn der Kontakt nie ganz abgerissen ist. Auch wenn uns  manchmal traurige Nachrichten erreichen und ein Weidenwaldhund seine letzte Reise antreten musste.

Vom ersten bis zum letzten Tag.

 

 

 

Witzige Ostergrüße von Urmel und Ozzy

Heute eine niedliche Osterkarte von Minna’s Bruder Urmel in der Post,- die Ähnlichkeit ist unverkennbar!
( Urmel liegend, als hätte er die Osterhasen alle alleine ausgebrütet, daneben, mit dem Bodyguard-Blick sitzt sein „kleiner“ Kumpel und WG-Genosse Ozzy)
Ganz lieben Dank an Sabine und Michael Steinmann- ich weiß nicht, wer den komplizierteren Job hatte: der Mann hinter der Kamera oder die Frau, die die Hunde und die Deko so fotogen drapiert hat?

Frohe Ostern!

das wünschen wir allen Besuchern unserer Homepage und ganz besonders allen Besitzern unseres Nachwuchses. Genießt das schöne Wetter, bleibt gesund und knuddelt eure Wuschel von uns….

Danke für die vielen Fotos,  oben eine bunte Auswahl der schönsten Schnappschüsse

Happy Birthday!!

Da heute der Geburtstag von gleich zwei Würfen aus dem wilden Wald gefeiert wird,- möchten wir hier einmal ganz herzlich gratulieren: 

Maja, Silje, Fee, Lea, Pebbles, Percy, Peanut, Boma und Paul feiern heute ihren ersten Geburtstag !

heute vor einem Jahr: Minna mit dem P-Wurf 

O- Wurf:   Schnuppe mit Odilchen

Die junge Dame feiert heute ihren dritten Geburtstag!

Laßt euch schön feiern, beschenken, bespielen und beschmusen, wir denken an euch und besonders an die schöne Welpenzeit zurück….In den nächsten Tagen gibt es auch mal wieder ein Update mit aktuellen Bildern der Jungen Wilden,- versprochen!

Danke an alle für die vielen Grüße, Fotos und Videos!!!

Nach vorne schauen, auch wenn es schwer fällt….

Phoenix – er ist einfach zu jung gestorben und wir möchten ihn so in Erinnerung behalten, wie wir ihn beim letzten Besuch gesehen haben

Ich habe mich entschlossen, die traurige Geschichte  von Phoenix  von der Homepage zu nehmen, sie überdeckt einfach all die schönen Erlebnisse und guten Erfahrungen mit den Hunden aus unserer Zucht und den dazugehörigen Hundeeltern. Danke an alle, die uns unterstützt und geschrieben haben! Mittlerweile kann ich auch wieder darüber reden. Einen Befund haben wir leider nach wie vor nicht.

Falls es Parvovirose war (???) wäre die SHP-Impfung in der 16. Woche im Fall von Impfversagen durch maternale Antikörper lebenswichtig gewesen. Meine schriftliche Empfehlung am Abgabetag, ist es immer, zusätzlich zur 2. Impfung in der 12. Woche eine dritte  in der 16. Woche durchzuführen.

Zitat aus meiner „Gebrauchsanleitung“ am Abgabetag:

„Der VDH und die meisten Tierärzte empfehlen eine weitere Impfung in der 16. Woche

Der Grund für die zusätzliche dritte Impfung ist das gelegentliche Auftreten von Impfversagern durch einen Booster-Effekt, was bedeutet, dass ab und zu die erste Impfung nicht anschlägt, weil der Welpe noch einen zu hohen Titer hat durch die maternalen Antikörper. Die Entscheidung, wie ihr das handhabt, liegt bei euch, die dritte Impfung ist nicht obligatorisch. Besprecht es am besten mit dem Tierarzt eures Vertrauens.“

Die Rückfragen bei meinen Welpenerwerbern aus aktuellem Anlass ergaben, dass viele Tierärzte noch das alte Impfschema mit 2 Impfungen für ausreichend halten (entgegen der Empfehlung der ständigen Impfkommission Veterinärmedizin/StIKo Vet Stand 3.3.2017).

Hier ein Link zum Tierarztblog von dem sehr geschätzten Dr Rückert zum Thema Impfen,- sehr ausführlich, aber wie immer gut verständlich geschrieben. 

https://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=19443

Als Züchter sind wir für vieles verantwortlich, aber die gewissenhafte Fortführung der Grundimmunisierung liegt leider nicht mehr in unserer Hand.